Fahrschule Kaul

Praxis

Fahrprüfung

Die Praxiserfahrungen aus den Fahrstunden dienen zur Vorbereitung auf die praktische Prüfung.
Der Fahrlehrer darf den Fahrschüler erst zur Prüfung anmelden, wenn er davon überzeugt ist, dass der Prüfling sein Fahrzeug beherrscht, schwierige Verkehrssituationen meistern und die Prüfung bestehen kann.
Anders als bei der theoretischen Prüfung kann man sich nicht unabhängig vom Fahrlehrer vorbereiten, sondern ist auf den Fahrlehrer und dessen Routine angewiesen.

Prüfungsvoraussetzungen

Für die Zulassung zur praktischen Prüfung müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
-Die theoretische Prüfung muss bereits bestanden sein.
-Der Tag der Prüfung darf frühestens einen Monat vor Erreichen des Mindestalters liegen.
-Alle besonderen Ausbildungsfahrten (Sonderfahrten) müssen absolviert sein.
-Die Fahrschule muss eine Ausbildungsbestätigung über die praktische Ausbildung ausgestellt haben.
Für die Klasse L muss man keine praktische Prüfung absolvieren. Das gleiche gilt für die Mofa-Prüfbescheinigung

Prüfungsablauf

Nobody is perfect
das weiß auch der Prüfer. Kein Prüfling fährt völlig fehlerfrei. Der Prüfer muss sich aber davon überzeugen, dass der Prüfling das Fahrzeug sicher beherrscht, sowie die Verkehrsregeln und die Verkehrszeichen beachtet. Außerdem achtet der Prüfer auf umweltschonende Fahrweise.
Die Prüfung findet in der Stadt, auf Landstraßen und auch auf der Autobahn statt. Die Strecke bestimmt der Prüfer.
Neben der Fahrweise werden auch die Grundfahraufgaben geprüft. Bei einigen Führerscheinklassen muss man auch eine Abfahrtkontrolle durchführen und Handfertigkeiten nachweisen.
Nach der Prüfungsfahrt muss man darauf achten, das Fahrzeug verkehrssicher abzustellen.
Wichtig ist, dass man sich so verhält, wie in den letzten Fahrstunden vor der Prüfung, in denen man dem Fahrlehrer gezeigt hat, dass man fahren und parken kann.

Prüfungsdauer

Die Dauer der Prüfung bestimmt der Prüfer. Bei sehr guter und sicherer Fahrweise kann der Prüfer die Prüfungsdauer verkürzen.
Begeht man einen groben Verkehrsverstoß oder zwingt den Fahrlehrer zum Eingreifen, dann kann der Prüfer die Prüfung sofort abbrechen.
Es gibt allerdings zeitliche Mindestgrenzen, für die Klasse B ist zum Beispiel 45 Minuten angesetzt.

Ergebnis der Prüfung

Bei bestandener Prüfung wird der Führerschein vom Fahrprüfer ausgehändigt,
Hat man bei der Prüfung „Pech gehabt“, darf man die Prüfung nach einer Wartezeit von mindestens 2 Wochen wiederholen.